Wohnungssuche mit ISC

Wohnungssuche kann wirklich anstrengend sein. Zunächst muss ein Blick auf den Wohnungsmarkt geworfen werden. Dabei helfen die zahlreichen Internetportale, auf denen Vermieter und Makler Wohnungen anbieten. Doch nicht jeder möchte seine Mieter online suchen. Deswegen setzen immer noch viele auf die klassischen Anzeigen in Zeitungen. Das heißt: Wer eine Wohnung sucht, muss früh aufstehen. Zumindest am Samstagmorgen.

In Großstädten wie Hamburg und Berlin kann es passieren, dass die Wohnung nur gemeinsam mit vielen anderen besichtigt werden kann. Dann wird man gemeinsam mit 20 anderen Interessenten durch die Räume geführt, kann Fragen stellen und sein Interesse bekunden. Am Ende muss man seine Daten hinterlassen und darauf hoffen, dass sich Makler und Vermieter für einen als Mieter entscheiden.

In kleineren Städten ist es einfacher. Da sind öffentliche Massenbesichtigungen meist die Ausnahme und die Wohnungssuche ist etwas persönlicher. Oft zeigen die Vermieter ihre Objekte selbst und nutzen die Chance, den Mieter kennenzulernen.

Wer den Weg über den Makler nehmen muss, der sollte ein wenig Geld auf der hohen Kante haben. Denn die Courtage, die gefordert wird, ist hoch. Kommt dann noch eine Kaution hinzu, ist man leicht zwei- bis dreitausend Euro los. Und da ist noch kein Umzug bei. Auch Kartons kosten sehr viel Geld und wenn man dann noch ein Unternehmen beauftragt, das beim Umzug hilft, steigen die Kosten immer und immer weiter.

Bei der Suche nach einer neuen Wohnung gilt es eine Menge zu Bedenken. Neben der Frage nach der Lage – Ist die Anbindung an den Nahverkehr gut? Gibt es Einkaufsmöglichkeiten? Wie gestaltet sich der Schulweg für die Kinder? – muss man sich überlegen, wie groß die Wohnung sein muss. Wie viele Zimmer werden benötigt? Reicht einem Paar eine Zwei-Zimmer-Wohnung mit Wohn- und Schlafzimmer oder wird ein Arbeitszimmer benötigt? Und wie sieht das mit der Zukunft aus? Macht es Sinn, ein zusätzliches Zimmer dazu zu nehmen, damit, wenn ein Baby kommt, genug Platz vorhanden ist? Wichtig ist außerdem zu klären, wie es mit Möbeln aussieht. Vor allem mit der Küche. Ist die drin? Muss ein Abschlag gezahlt werden? Braucht man gar ganz neue Küchenmöbel?

Hat man seine Traumwohnung gefunden – schön hell, in ruhiger Lage und mit Balkon – geht es darum zu klären, wie das mit der Renovierung ist. Muss der Vormieter streichen oder bleibt diese Arbeit an einem selbst hängen? Häufig einigt man sich darauf, dass beim Einzug gestrichen wird. Das hat den Vorteil, dass derjenige, der einzieht, alle Zimmer farblich so gestalten kann, wie er möchte. Denn nicht jeder mag schlichte weiße Wände. Viele wollen ein wenig Farbe in ihre Wohnung bringen und streichen ihre Wände gelb, grün und rot. Außerdem legt der Vormieter vermutlich meistens nicht so viel Gründlichkeit an den Tag, wie man selbst. Er hat schließlich nichts mehr von der neuen Farbe, muss vermutlich selbst in der neuen Wohnung noch ordentlich Hand anlegen und hat deswegen kaum Zeit, um das alte Zuhause schön zu machen.

Ist die richtige Wohnung fertig, geht es an den Umzug. Wer keine Lust hat, seinen Rücken kaputt zu machen und alle Möbel und Kisten selbst zu tragen, der sollte entweder ein Unternehmen beauftragen oder viele Freunde fragen. Letztere helfen sicherlich gerne und packen mit an, wenn es anschließend eine tolle Einzugsparty geben wird.