Steuerhinterziehung

Allgemein

Wenn sie Steuern hinterzogen haben bestimmt u.a. das Ausmaß der hinterzogenen Abgaben sowie die Zeitdauer der Hinterziehung über die Härte der Bestrafung.
Je nach Höhe der Steuerhinterziehung fällt dann die Bestrafung aus z.B. bis 1.000euro jeglicher Defraudation wird die Ermittlung im Regefall entgegen einer Auflage vorzeitig eingestellt.
Bis 50.000 euro wird meist mit einer Geldbuße verurteilt und ab fünfzigtausend euro durch z.B. Erschwindeln von Gutschriften vom Amt für Finanzen beispielsweise Vorsteuererstattungen eine Geldbuße oder eine Gefängnisstrafe die eventuell zur Bewährung ausgesetzt werden könnte.

Wenn zwei oder mehr an der Steuerunterschlagung verwickelt sind wie zum Beispiel Eheleute, Erbengemeinschaften beziehungsweise der Leiter von Betrieben in diesem Punkt wäre es besser wenn alle weiteren Handlungen zusammen wohlüberlegt sowie abgestimmt werden. Weil falls nur einer der Involvierten geständig ist, ist es für die anderen in der Regel zu spät.
Achtung bei verletzten und belogenen Ehegattinnen beziehungsweise Liebschaften, denn gekränkte Damen tendieren in diesem Fall dazu ihren Verflossenen gerne ins offene Messer laufen zu lassen.
Beachtet werden sollte auch immer auf die Tatsache mit wem sie über ihren Betrug sprechen, denn nicht jeder will ihn was gutes, ebenfalls sollten sie nur mit Leuten über den Betrug reden welche vor dem Strafgericht ein Recht haben ihre Aussage zuverweigern, wie bspw. einen Juristen sowie einem Steuerberater.

In besonders schwerwiegenden Umständen ist die Bestrafung eine Freiheitsstrafe von 6 Monaten bis zu 10 Jahren. Ein außergewöhnlich schwerer Sachverhalt liegt generell dann vor, wenn der Täter
im großem Umfang Abgaben gekürzt oder in keiner Weise gerechtfertigte Steuervorteile erreicht hat,
seine Ermächtigung beziehungsweise seine Stellung als Behördenangestellter missbraucht hat oder die Mithilfe eines Amtsträgers ausnutzt, der seine Befugnisse oder seine Position missbraucht sowie unter Anwendung verfälschter bzw. nachgemachter Unterlagen fortgesetzt Steuern gekürzt hat oder nicht gerechtfertigte Abgabevorzüge erlangt hat. Auch falls jemand ein Mitglied einer Bande ist, welche sich gegründet hat damit man zusammen Steuern hinterziehen kann. Wie auch Verbraucher- oder Umsatzsteurern verkürzt hat oder absolut nicht berechtigte Umsatz- oder Verbrauchssteuervorteile erlangte.

Bei Steuerunterschlagung, egal ob bei einer Selbstanzeige beziehungsweise ebenfalls falls sie bei der Unterschlagung von Steuern bereits ertappt worden sind, wäre es für jeden am Besten wenn sie sich einen Rechtsanwalt leisten können der sie Verteidigt, denn es geht hier schließlich um ihre Existenz und das Unterschlagen der Steuern ist nun mal keine Kleinigkeit und wird abhängig von der Schwere der Strafe mit bis zu zehn Jahren Gefängnisstrafe bestraft.
einem muss bewusst sein das eine Verurteilung zu einer Geldstrafe von über neunzig Tagessätzen als vorbeschraft im Bundeszentralregister zusehen ist und das in ihrem Führungszeugnis ein Vermerk über diese Verurteilung auftauchen wird.

Wenn man sich Selbstanzeigt sind die Grundlagen um ohne Strafe davon zukommen daß der Täter die falschen bzw. verkürzten Angaben bei der Behörde für Steuern korrigieren oder komplettieren muss oder besser gesagt die unterlassenen Informationen nachholt.
Darüber hinaus muss berücksichtigt werden dass jeder mit einem Rechtsanwalt oder Steuerberater Rücksprache über die Anzeige halten sollten, da formell da noch vieles zu Regeln ist. Wenn sie es ohne juristische Hilfe machen sollten spart man vermutlich noch am falschen Ende.
Auch muss vor allem die Tatsache beachtet werden das geerbtes Schwarz erarbeitetes Geld für die Nachkommen die selben Strafrechtlichen Folgen mit sich zieht sowie bei dem Schuldner selbst. Und niemand will schließlich negativ im Gedächtnis bleiben sowie den Erben Geldschulden vererben.

Das hinterziehen von Steuern ist in Deutschland ordnungswidrig und auch der Versuch von Steuerhinterziehung wird Strafrechtlich verfolgt. Ohne Bestrafung kommt man bloß davon falls derjenige sich ehe die Finanzbehörde die ersten Ermittlungen eröffnet sich selbst bei der Behörde angezeigt hat. Das heißt nicht dass man gänzlich davon kommt, mit einer Geldbuße müssen alle rechnen.

Bestraft wird jeder der Finanzbehörden oder anderen Behörden über steuerlich wesentliche Umstände unsachgemäße oder unvollständige Angaben macht.
Auch wenn jemand die Behörde für Finanzen nachlässig über steuerlich enome Tatsachen in Ahnungslosigkeit lässt oder nachlässig die Nutzung von Steuerzeichen oder Steuerstemplern unterlässt und als Folge Steuern gekürzt oder für sich oder einen anderen nicht gerechtfertigte Steuervorteile erreicht.

Eine völlig andere Sachlage liegt vor wenn es um eine gewerbliche Steuerhinterziehung geht.
Eine gewerbliche Steuerhinterziehung liegt vor wenn die Tat wiederholt begangen wird und der Steuerschuldner sich damit nicht nur eine vorübergehende Einnahmequelle von niedrigem Umfang verschafft hat.
Mit am schlimmsten ist wohl das hier keine Selbstanzeige sowie keine Verfahrenseinstellung gegen eine Geldbuße und kein diskretes Strafverfahren ohne eine Hauptverhandlung denkbar sein wird.
Aus diesem Grund sollte jedem klar sein daß der Tatbestand ein Verbrechen ist, d.h. wer hier engagiert ist muss mit einer Gefängnisstrafe von einem Jahr bis zu zehn Jahren rechnen. Darüber hinaus ist die Dauer bis die Straftat verjährt ist in diesem Fall nicht wie bei der normalen Steuerunterschlagung 5 Jahre, stattdessen komplette zehn Jahre.
Nun ist es jedem selbst überlassen ob ihm ein paar 1.000€ mehr auf dem Bankkonto wert ist um evtl. hinterher im Gefängnis zu sitzen bzw. verurteilt zu sein.

Sofern man sich für zur Selbstanzeige entschlossen hat, muss die Anzeige gemacht worden sein, bevor dem Straftäter sowie seinem Komplizen die Einleitung eines Strafverfahrens oder Bußgeldverfahrens eröffnet worden ist. Das muss bei Steuerhinterziehung auch passieren ehe ein Prüfer vom Finanzamt zur steuerstrafrechtlichen beziehungsweise steuerlichen Kontrolle erschienen ist. Darüber hinaus sollte der Schuldner unter keinen Umständen Voraussicht wissen, dass die Straftat bereits zum Vorschein gekommen oder teilweise zum Vorschein gekommen worden ist, denn ansonsten würde dieser auf keine Fall ohne Verurteilung wegkommen. sollte es aber so sein das der Schuldner beim Unterschlagen der Steuern jedoch ohne Bestrafung davon muss er aber damit rechnen das Hinterziehungszinsen festgelegt werden.